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Gründungsveranstaltung in Nigeria
 
Pressekonferenz in Frankfurt
 
 

Dr. Peter Piot,
Direktor von UNAIDS
 

Symposium der Bischofskonferenzen
von Afrika und Madagaskar

Grüße anlässlich des Welt-Aids-Tages 2005
... englischer Text

19. September 2005
Memory-Books – Leben über den Tag hinaus
Weltkindertag: Kindermissionswerk und Misereor kämpfen gegen das Vergessen

Keinen Grund zur Entwarnung ...

The tide is slowly turning… ?
UNAIDS Optimismus hinterfragt

26. November 2004
„KINDERaidsFONDS sieht Anliegen bestätigt
Hohe Ansteckung bei Frauen gefährdet auch die Kinder

Hunger tötet jede Hoffnung"
KINDERaidsFONDS-Partner sieht Armut als große Gefahr für die HIV/AIDS-Prävention

Weltaidskonferenz in Bangkok
Zugang für alle

Reiche Länder geben sich zugeknöpft
Global Fund benötigt 20 Milliarden Dollar gegen Aids

Ugandas erfolgreicher Kampf gegen Aids
70-prozentiger Rückgang der HIV-Rate in zehn Jahren

Kinderfreundliche AIDS-Medikamente rar
Weltweit 2,5 Mio. Kinder HIV-infiziert


Symposium der Bischofskonferenzen
von Afrika und Madagaskar
Grüße anlässlich des Welt-Aids-Tages 2005

Im Namen der Katholischen Kirche in Afrika und Madagaskar richte ich hiermit anlässlich des Welt-Aids-Tages 2005 herzliche Grüße an Sie aus. Das Thema lautet: „Stop Aids: Keep the Promise“. Im Geist der diesjährigen Versammlung der ostafrikanischen Bischöfe aus der AMECEA Region lade ich Sie ein, am Kampf sowohl gegen Aids sowie gegen den Afrika-Pessimismus teilzunehmen.

An all diejenigen, die in Afrika und Madagaskar mit Aids oder HIV leben und von der Pandemie betroffen sind, ich sichere Ihnen die Liebe und die Gebete Ihrer Bischöfe zu. Wir versprechen, bei Ihnen zu sein und wir ermuntern alle pastoralen Mitarbeiter, Ihnen zu dienen und sich umfassend um Sie zu sorgen. Als vollwertige Mitglieder in Kirche und Gesellschaft laden wir Sie ein, sich am kirchlichen Leben zu beteiligen. Wir ermuntern Sie, an uns heranzutreten und laut und deutlich zu sprechen, so dass wir Bischöfe und andere Kirchenführer Ihnen dem Auftrag nach dienen können, den wir von Christus, dem Herrn und Guten Hirten, erhalten haben. Möge der Gott der Liebe Sie beschützen und Ihnen allezeit mehr Glaube und Vertrauen schenken, damit Sie Ihr Leben positiv gestalten und seiner Berufung folgen.

Wir, die katholischen Bischöfe Afrikas sind optimistisch, dass Afrika überleben kann, ja überleben wird. Alle negativen Voraussagen über die Zukunft Afrikas oder jede Marginalisierung Afrikas als Kontinent verwerfen wir und verurteilen wir zutiefst. Wir fordern die politischen Führer und Völker Afrikas aber auch die politischen Führer und Völker anderer Kontinente auf, Afrika zu achten und Abstand davon zu nehmen, ein negatives Bild von Afrika in den Medien zu verbreiten. Afrika braucht kein Mitleid, sondern echte Liebe, Solidarität und Gerechtigkeit.

Trotz vieler Schwierigkeiten, Enttäuschungen und Herausforderungen teilen wir katholische Bischöfe Afrikas mit unseren afrikanischen Mitmenschen einen tiefen Optimismus: Afrika wird überleben. In den Worten der Einleitungsbotschaft der Afrikanischen Synode von 1994, die vom verstorbenen Papst Johannes Paul II in seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Ecclesia in Africa“ (Nr. 13) ausführlich zitiert wurde, heißt es „Christus unsere Hoffnung lebt: auch wir werden leben!“

Und zukünftige Generationen werden auch leben. Die HIV und Aids Pandemie wird besiegt werden. Unser starker Optimismus fußt auf unserer christlichen Hoffnung und Überzeugung, wie sie der Heilige Paulus in seinem Brief an die Römer ausdrückt: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert" oder HIV und Aids ? (Röm 8,35). Nein! Gott liebt Afrika und seine Bewohner und wir werden keine Angst haben. Die Menschen Afrikas haben viele innere Energien und großmütige Werte, Mut und Entschlossenheit, um die Pandemie zu besiegen. Aus diesem Grund fordern wir die Völker Afrikas auf, den mutigen Kampf gegen HIV und Aids fortzuführen. Wir heißen die Solidarität aller Menschen guten Willens am heutigen Welt-Aids-Tag 2005 herzlich willkommen. Möge unsere Heilige Gottesmutter Maria, die Königin Afrikas und die Gesundheit aller Kranken, für uns am Gnadenthron Fürsprache halten.
Amen.

John Onaiyekan
Erzbischof von Abuja
Vorsitzender des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar

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Symposium of Episcopal Conferences of Africa and Madagascar (SECAM)
GREETING FOR WORLD AIDS DAY 2005

In the name of the Catholic Church in Africa and Madagascar, greetings to you on World AIDS Day 2005. The theme is "Stop AIDS: Keep the Promise" and, in the spirit of this year's assembly of Eastern African Bishops of the AMECEA region, I invite you to join in fighting both AIDS and afro-pessimism:

To everyone in Africa and Madagascar living with HIV or AIDS and affected by the pandemic, we assure you of the love and prayers of your Bishops. We promise to stand by you, and we encourage all pastoral agents to serve you and care for you in a holistic manner. We invite you, as full members of Church and society, to participate fully in the life of the Church. We encourage you to approach us, and keep on speaking out, so that Bishops and other Church leaders can continue to minister to you according to the mission we have received from Christ the Chief and Good Shepherd. May the God of Love protect you and give you ever more faith and hope to live positively and respond lovingly to His call.

We Catholic Bishops of Africa are very optimistic that Africa shall survive. We reject and condemn any negative predictions about the future of Africa and any marginalization of Africa as a continent. We call upon all leaders and peoples of Africa, and leaders and peoples of other continents, to respect Africa and to completely desist from giving Africa a negative image through the media. Africa does not need pity, but genuine love, solidarity and justice.

Despite many difficulties, disappointments and challenges, we Catholic Bishops of Africa share a deep optimism with all our fellow citizens:
Africa shall survive. In the words of the Message of the African Synod of 1994, quoted at length by the late Pope John Paul II in the post-synodal Exhortation, Ecclesia in Africa, n. 13, "Christ our Hope is alive: we shall live". And future generations shall also live. The pandemic of HIV and AIDS shall be defeated. This strong optimism comes
>from our Christian hope and conviction, as expressed by St. Paul in
his letter to the Romans: "Who shall separate us from the love of Christ? Shall tribulation, or distress, or persecution, or famine, or nakedness, or peril, or sword" or HIV and AIDS? (Rm 8:35). No! God loves Africa and its people, and we shall not be afraid. The people of Africa have rich inner energies and noble values, courage and determination to defeat the pandemic. That is why we call upon all peoples of Africa to undertake a courageous struggle against HIV and AIDS. We welcome the solidarity of all people of good will on this World AIDS Day 2005. May our Holy Mother Mary, the Queen of Africa and the Health of the sick, intercede for us at the throne of grace. Amen.

John Onaiyekan
Archbishop of Abuja
President of the Symposium of Episcopal Conferences of Africa and Madagascar (SECAM)

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Memory-Books – Leben über den Tag hinaus
Weltkindertag: Kindermissionswerk und Misereor kämpfen gegen das Vergessen

„Während ich diese Seiten schreibe, fühle ich mich gesund und voller Leben. Aber ich weiß, dass ich bald sterben werde.“ Vor sechs Jahren hat die damals 29-jährige Cathy ihrer Tochter Sharon diese Zeilen in ein Heft geschrieben. Heute ist das in rote Pappe eingebundene Heft ein kostbarer Schatz für das Mädchen – ein Schatz, der Erinnerung, aber auch Tränen und Schmerz bringt. Sharon ist zwölf Jahre alt, sie lebt in Uganda und ist ein Aids-Waisenkind.

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September machen das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und das Hilfswerk Misereor unter dem Motto „Das Vergessen verhindern!“ auf das Schicksal von Millionen von Aids-Waisen in Afrika aufmerksam. Bis zum Jahr 2010 wird es in Afrika voraussichtlich rund 40 Millionen Aidswaisen geben.

Die Familiengeschichte für die Kinder aufschreiben
Neben dem Verlust der Eltern gehen für die Mädchen und Jungen auch wichtige Erinnerungen verloren. Das Kindermissionswerk und Misereor unterstützen mit ihrem gemeinsamen Kinderaidsfonds eine Organisation in Uganda, die von HIV/Aids betroffenen Familien und verwaisten Kindern hilft, mit der Krankheit und ihren Folgen umzugehen. Dabei soll vor allem die meist durch Angst und Tabus hervorgerufene Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Kindern überwunden werden. Die so genannten „Memory Books“ sind auf diesem Weg eine große Unterstützung. Dabei handelt es sich um Hefte, in denen Mütter und Väter für ihre Kinder die Familiengeschichte aufschreiben. Es sind persönliche Zeugnisse, die für die Kinder über den Tod der Eltern hinaus deren Nähe und Liebe ausdrücken. Sie geben den Kindern Mut und erklären Dinge, die die Mädchen und Jungen jetzt vielleicht noch nicht verstehen. Auch Sharon hätte ohne das Memory Book ihrer Mutter nichts vom Leben ihrer Eltern erfahren.

Geistliches Wort auf WDR 5
Unter dem Titel „Memory Books – Leben über den Tag hinaus“ greift Msgr. Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks, die Idee der Memory Books auf. Anlässlich des Weltkindertages spricht Pilz am kommenden Sonntag, 25. September, das „Geistliche Wort“ im Hörfunkprogramm von WDR 5. Zu hören ist die Sendung zwischen 8.05 und 8.20 Uhr.

Der Kinderaidsfonds ist 2004 von Kindermissionswerk, Misereor und den afrikanischen Bischofskonferenzen gegründet worden. Aus dem Fonds sollen modellhafte Initiativen gegen die Bedrohung durch HIV/Aids aufgegriffen und gefördert werden.

Weitere Informationen über Uganda finden Sie hier
Ihr persönliches Memory Book können Sie hier bestellen

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Keinen Grund zur Entwarnung ...
geben die neuen Zahlen, die UNAIDS im Weltaidsbericht 2004 vorstellt. Derzeit leben 39,4 Millionen Menschen mit der Immunschwächkrankheit. In 2004 gab es weltweit 4,9 Millionen Neuinfektionen, 3,1 Millionen Menschen starben in diesem Jahr an Aids.

Nicht ohne Grund richtet UNAIDS das Augenmerk besonders auf die betroffenen Frauen im südlichen Afrika: 60 Prozent der Infizierten in Afrika sind weiblich. Bei jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren sind es sogar 75 Prozent.

Laut UNAIDS leben weltweit 2,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren mit dem HI-Virus. Allein in 2004 gab es 640 000 Neuinfektionen. Über 500 000 Jungen und Mädchen starben weltweit an den Folgen von HIV/Aids.

Alle Zahlen bei: www.unaids.org

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The tide is slowly turning… ?
UNAIDS Optimismus hinterfragt
von Karl-Heinz Hein-Rothenbücher

In der Tat macht es Mut, wenn prominente Menschen wie der schwedische Schriftsteller Henning Mankell über HIV/Aids sprechen. Am 28. September 2004 stellte Mankell in Berlin sein neues Buch „Ich sterbe, die Erinnerung lebt“ vor. Es greift das Schicksal einer Aidswaisen auf. Zur Buchvorstellung kamen viele Gäste. Elke Heidenreich las.

Danach konnten wir mit Henning Mankell, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Dr. Peter Piot, Direktor von UNAIDS über die Perspektiven sprechen, die wir Menschen mit HIV/Aids heute bieten können. Dass es durchaus positive Aussichten und Ansätze gibt, betonten alle drei. „The tide is slowly turning“ – mit seiner Aussage, dass die weltweite Aidsarbeit langsam auf dem Wege sei, eine Veränderung zu erzielen, ging Dr. Peter Piot von UNAIDS dabei sehr weit. Deshalb fragte ich ihn, wie er zu derart optimistischen Einschätzungen käme. Wo die Pandemie noch immer auf das Grausamste grassiert.

Mehr als ein Beispiel
Es sei nicht nur ein Beispiel an dem er seinen positiven Ausblick festmache, antwortete Piot. In vielen Ländern und Regionen in Ostafrika und teilweise auch im südlichen Afrika sei HIV/Aids heute viel stärker im öffentlichen Bewusstsein als noch vor einigen Jahren. Es ist dort möglich geworden, über HIV/Aids zu reden. Dass in allen Hauptstädten zwischen Addis Abeba und Lilongwe die Neuinfektionsraten zurückgegangen sind, bestätigt, dass es in Ostafrika eine Bewegung gibt. Allerdings – dies dürfen wir nicht vergessen, mahnte Piot – gilt diese Tendenz bei Weitem nicht für die Gesamtheit der ärmeren Länder. Aber er sagte ja: „slowly“. In China, wo noch vor einem Jahr Informationen über HIV/Aids zurückgehalten wurden und soziale Repression Prävention unmöglich machte, zeige sich heute ein kleines Fenster politischen Gehörs. International gesehen mache es Mut, dass heute weit mehr Geld für die Aidsbekämpfung zur Verfügung stehe als vor zwei oder drei Jahren. Diese Finanzmittel kommen keineswegs nur von den reichen Geberländern. Einen großen Teil bringen die ärmeren Ländern selbst ein.

Wenn wir vom Aktionsbündnis gegen AIDS mit PolitikerInnen reden, geht es immer wieder um die Frage, ob das Geld, das Regierungen und andere Akteure einbringen, die bedürftigen Menschen überhaupt erreicht. Was macht Sie sicher, dass das Geld tatsächlich in der Aidsarbeit ankommt, fragte ich Herrn Piot. Er bestätigte zunächst, dass dies in der Tat die zentrale Frage sei. Es sei außerdem die Aufgabe von Organisationen wie UNAIDS, dafür zu sorgen, dass die Finanzmittel, die zur Verfügung stehen, wirksam eingesetzt werden. „Making the money work“ sei eine Priorität. Eine Garantie, dass die verfügbaren Ressourcen best möglich verwendet werden, könne es allerdings nie geben. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass gute Verwaltungs- und Verteilungssysteme auch nicht ad hoc entstehen können. Eine zentrale Herausforderung sei es, auf regionaler und Gemeindeebene die Basisgesundheitssysteme zu fördern und Gesundheitspersonal auszubilden. Viele Krankenhäuser sind weit über die Grenzen ihrer Kapazitäten ausgelastet. Das liegt auch daran, dass Ärzte und Krankenschwestern fehlen. Im größten Krankenhaus von Lilongwe, der Haupstadt von Malawi sind ein Drittel der Stellen nicht besetzt. Um diese Situation zu ändern, müssen mehr Gesundheitsfachkräfte ausgebildet werden. Gleichzeitig ist zu gewährleisten, dass sie in menschlichen Bedingungen und zu angemessener Bezahlung arbeiten.

Über Sexualität reden
Als er im vergangenen Jahr bei einer Diskussionsveranstaltung des Aktionsbündnisses gegen AIDS beim ersten Ökumenischen Kirchentag sprach, forderte Peter Piot die Kirchen auf, politische Führung in der Aidsarbeit zu übernehmen. Auf meine Frage, wie es heute darum stehe, erhielt ich – realitätsgetreu – eine ambivalente Antwort. Eine Reihe von guten Beispielen belege, dass Kirchen eine sehr wichtige Rolle in der Aidsbekämpfung spielen können. In vielen afrikanischen Ländern übernehmen sie die Basisgesundheitsversorgung für mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Aber sie könnten weitaus mehr tun. Kirchen könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Schweigen über HIV/Aids zu brechen. Sie verfügen über die Strukturen und Beziehungen, um an der Basis zu informieren und mobilisieren. Allerdings heißt über Aids reden, über Sexualität reden. Dieses Thema stehe in vielen afrikanischen Kirchen noch nicht auf der Agenda. Recht hat Peter Piot sicher, wenn er sagt, dass wir auch hier in Deutschland den Dialog und das Wissen über HIV/Aids wieder fördern müssen. Wenn es darum geht, über HIV/Aids, Übertragungswege und Risiken zu sprechen, tut sich niemand leicht. Wir können unseren Partnern in den Entwicklungsländern sicherlich kein Rezept bieten. Allerdings können wir die Herausforderungen und Hürden teilen, die es auch in unserer Gesellschaft gibt, wenn es darum geht HIV/Aids anzugehen.

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26.November 2004
KINDERaidsFONDS sieht Anliegen bestätigt
Hohe Ansteckung bei Frauen gefährdet auch die Kinder
Sechs Monate nach Gründung des KINDERaidsFONDS sehen sich das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und das KINDERMISSIONSWERK „Die Sternsinger“ in ihren gemeinsamen Bemühungen für von HIV/AIDS betroffene Kinder in Afrika bestätigt. Durch die aktuellen Zahlen des Weltaidsberichts werde deutlich, wie wichtig das Engagement in den von der Epidemie am meisten betroffenen Regionen Afrikas sei. Der KINDERaidsFONDS kündigte an, die Hilfe weiter auszubauen.

„Die Sorge um die von HIV/Aids betroffenen Kinder wird zu einem immer drängenderen Anliegen, das die beiden Hilfswerke teilen. Dies zeigen die Zahlen des aktuellen Weltaidsberichts“, erklärt Msgr. Winfried Pilz, Präsident des KINDERMISSIONSWERKS „Die Sternsinger“. „Laut
UNAIDS leben weltweit 2,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren mit dem HI-Virus. Allein in 2004 gab es 640 000 Neuinfektionen. Mit dem Kinderaidsfonds unterstützen wir Hand in Hand mit der afrikanischen Bischofskonferenz innovative Projekte, die eine Bresche in diese Hoffnungslosigkeit schlagen sollen.“

„Über 500 000 Jungen und Mädchen starben weltweit an den Folgen von HIV/Aids“, erklärt
MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer. „Wir arbeiten weiter in der Therapie HIV-infizierter und aidskranker Kinder, unterstützen die Ausbildung und Integration in die Gesellschaft der von Aids betroffenen Kinder und helfen bei der Aufklärung von Jugendlichen. Nicht ohne Grund lenkt UNAIDS zudem in diesem Jahr den Blick auf die Ansteckungsgefahr für junge Frauen im südlichen Afrika. 60 Prozent der Infizierten in Afrika sind weiblich. Bei jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren sind es sogar 75 Prozent. Das hat unmittelbare Folgen für die afrikanischen Familien, in denen sich die Frauen in der Regel um die Kinder kümmern“, so Sayer.

Mit Aufklärungsarbeit für Jugendliche in Simbabwe, berufliche Ausbildung in Ghana und Präventionsprogramme in Ägypten weitet der KINDERaidsFONDS seine Hilfe in Afrika aus. Der KINDERaidsFONDS ist auch in Deutschland auf große Hilfsbereitschaft gestoßen. Über 1000 Personen unterstützen das Anliegen mit Spenden und Aktionen darunter auch zahlreiche Gemeinden und Schulen.

MISEREOR und das KINDERMISSIONSWERK „Die Sternsinger“ unterstützen seit zwanzig Jahren Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ziel des KINDERaidsFONDS ist es, die Auswirkungen der Krankheit umfassend im Blick zu haben. Die Sorge um HIV/Aids-Infizierte ist dabei integraler Bestandteil von 800 laufenden Gesundheitsprojekten der beiden Hilfswerke in Afrika mit einer Fördersumme von mehr als 28 Millionen Euro. Gemeinsam mit der Afrikanischen Bischofskonferenz (SECAM) werden Projekte zur Betreuung von Aids-Waisen, Therapie und medizinische Begleitung, Aufklärung, Schul- und Berufsausbildung gefördert.


Weitere Infos zum Thema bei:
Michael Mondry, MISEREOR, Tel: 0241 442 528
und
Hedi Becker, KINDERMISSIONSWERK „Die Sternsinger“, Tel: 0241 4461 28

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Weltkindertag: Aidswaisen in Namibia
 „Hunger tötet jede Hoffnung“
KINDERaidsFONDS-Partner sieht Armut als große Gefahr für die HIV/AIDS-Prävention
Armut und Hunger gefährden den Kampf gegen HIV/Aids in Namibia. „Das Elend zwingt die Menschen in den Alkohol oder lässt sie resignieren, es bleibt keine Kraft für Bildungs- oder Präventionsprogramme“, sagt Schwester Raphaela Händler, Leiterin der Catholic Aids Action (CAA) in Namibia und Gast des KINDERaidsFONDS zum Weltkindertag am 20. September. Von der Armut besonders betroffen seien die Kinder: „Viele Aidswaisen hungern und flüchten sich deswegen in den Alkohol, weil er billiger ist als Brot und den Schmerz betäubt“, so Händler. Verheerend seien die Auswirkungen für das Bildungssystem: „Wer kein Essen im Magen hat, der kann nicht zur Schule gehen und sich auf Lernstoff konzentrieren.“ Dabei seien die Schulen lebenswichtige Schaltstellen für die Aids-Aufklärung und böten die einzige Chance, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen: „Nur über eine Ausbildung haben die Kinder langfristig eine Überlebenschance.“ Vorrangig bräuchten die Aidswaisen deswegen neben Schuluniformen und dem Geld für Schulgebühren vor allem regelmäßige Mahlzeiten: „Erst mit der Nahrungssicherheit wächst die Wahrscheinlichkeit, die Jugend in Namibia durch Präventionsprogramme zu erreichen und für den Kampf gegen HIV/Aids zu gewinnen“, so Händler.

Anlässlich des Weltkindertages sei es besonders wichtig, die Rechte der Kinder auf Nahrung und Gesundheit einzufordern: „Beide Grundrechte bedingen einander und sind die Voraussetzung für ein sicheres Leben“, sagt Händler.

Namibia ist eines der vier am schlimmsten von der Aids-Epidemie betroffenen Länder der Welt: Mehr als 70.000 Kinder haben nach Angaben des KINDERaidsFONDS bereits ihre Eltern verloren, ein Viertel aller Todesfälle bei Erwachsenen geht auf die Immunschwäche Aids zurück.

Um den Teufelskreislauf zu durchbrechen, organisiert Catholic Aids Action (CAA) mit Unterstützung vom KINDERaidsFONDS ein umfangreiches Programm zur Förderung von Aidswaisen in Namibia: In elf lokalen kirchlichen Einrichtungen erhalten betroffene Kinder regelmäßige Mahlzeiten (Frühstück und Mittagessen) sowie psychologische Betreuung. Neben Schulgebühren und Schuluniformen sorgt CAA dafür, dass die Aidswaisen auch zu Hause von Mitarbeitern besucht werden. Kombiniert ist das Aidswaisen-Programm mit einer umfangreichen Gesundheits- und Präventionsinitiative: Dazu zählen umfangreiche Aufklärungskampagnen an Schulen und in Gemeindezentren sowie die Versorgung von Aidskranken zu Hause.

MISEREOR und das KINDERMISSIONSWERK „Die Sternsinger“ haben gemeinsam mit der Afrikanischen Bischofskonferenz (SECAM) den KINDERaidsFONDS für von HIV/Aids betroffene Kinder gegründet. Gefördert werden Projekte zur Betreuung von Aids-Waisen, Therapie und medizinische Begleitung, Aufklärung, Schul- und Berufsausbildung.

Die beiden katholischen Hilfswerke MISEREOR und das KINDERMISSIONWERK „Die Sternsinger“ unterstützen seit zwanzig Jahren Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Mit ihren Projektpartnern haben beide Hilfswerke erfolgreiche Ansätze für eine wirkungsvolle Hilfe entwickelt und etabliert. Die Sorge um HIV/Aids-Infizierte ist dabei integraler Bestandteil von 800 laufenden Gesundheitsprojekten der beiden Hilfswerke in Afrika mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 28 Millionen Euro.

Weitere Infos zum Thema bei:
Karoline Hutter, MISEREOR, Tel: 0241 442 536
und
Thomas Römer, KINDERMISSIONSWERK „„Die Sternsinger", Tel: 0172 980 8397

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Weltaidskonferenz in Bangkok
Zugang für alle

Die 15. Weltaidskonferenz fand in diesem Jahr vom 11. bis zum 16. Juli in Bangkok, Thailand, statt. Teilgenommen haben rund 15.000 VertreterInnen von Regierungen, internationalen Organisationen, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft aus 160 Nationen. Organisiert wurde die Konferenz von mehreren globalen Netzwerken und dem HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen UNAIDS.

„ Zugang für alle“ (Access for All) lautete das diesjährige Motto. Womit das Ziel ausgedrückt wurde, dass zukünftig weltweit alle Menschen Zugang zu Vorbeugung, Behandlung und Pflege haben sollen, um den Tod von Millionen Menschen zu verhindern. Darüber hinaus sollen Wissenschaftler, Sozialarbeiter und Führungskräfte auf allen Ebenen über mehr Ressourcen verfügen, um zu forschen, unterrichten, informieren, planen und Behandlungen möglich zu machen. Ziel der Konferenz war es außerdem, Verbindungen zu Menschen zu knüpfen, die Hilfe und Pflege anbieten sowie für Gesundheitspolitik national und global verantwortlich sind.

Quelle: Aktionsbündnis gegen Aids

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Reiche Länder geben sich zugeknöpft
Global Fund benötigt 20 Milliarden Dollar gegen Aids
Von KNA-Mitarbeiter Michael Lenz
Bangkok (KNA) Mit Sorge blickt der "Global Fund zum Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria" in die Zukunft. Ob Regierungen und Aids-Initiativen wie geplant ab November neue Mittel aus dem privaten Fonds beantragen können, sei noch offen, sagte Direktor Richard Feachem am Wochenende bei der Vorstellung des ersten Berichts seiner Organisation am Rande der Welt-Aids-Konferenz in Bangkok. "Für das Jahr 2005 werden 3,5 Milliarden US-Dollar gebraucht, und es ist nicht abzusehen, dass wir die Summe rechtzeitig zusammenbekommen werden", sagte Feachem. Ab dem Jahr 2007 seien jährlich gar 20 Milliarden Dollar für den Kampf gegen Aids und gut 5 Milliarden für Kampagnen gegen Malaria und Tuberkulose notwendig. Seit seiner Gründung vor 30 Monaten hat der Global Fund nach eigenen Angaben rund 3,1 Milliarden US-Dollar für über 100 Projekte gegen die drei Krankheiten in 130 Ländern eingeworben. Zwei Drittel der Summe sei zur Finanzierung von Aidsprojekten ausgegeben worden, wobei der Schwerpunkt auf dem von Aids am stärksten betroffenen Kontinent Afrika liege.

Mit den Geldern werden Aufklärungsmaßnahmen ebenso unterstützt wie der Kauf von Aidsmedikamenten. Aktuell werden antiretrovirale Therapien (ARV) aus dem Budget des Fonds für 12.000 Aidskranke finanziert. "Die Zahl steigt rapide an", sagt Feachem und fügte hinzu: "Durch die bereits genehmigten Projekte wird sich die Zahl in den kommenden fünf Jahren auf mindestens 1,6 Millionen erhöhen." Der Global Fund sei ein wesentliches Element der Aidspolitik der WeItgesundheitsorganisation WHO, die langfristig allen Aidskranken weltweit den Zugang zu ARV sicherstellen will. Der erste Schritt zur Erreichung dieses Ziels ist die vor sechs Monaten gestartete WHO-lnitiative ,,3 bis 5", mit der bis Ende 2005 drei Millionen Aidskranken die Behandlung ermöglicht werden soll.

Der Global Fund wurde im Januar 2002 auf Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan als privat- rechtlich organisiertes Instrument zur Finanzierung von Maßnahmen gegen Aids, Malaria und Tuberkulose gegründet. Der in Genf beheimatete Fonds wird von Geberländern, Empfängerländern, Betroffenenorganisationen, Unternehmen, dem privaten Sektor und Nichtregierungsorganisationen wie UNAIDS und WHO getragen. Die benötigten Milliarden sollen zu je einem Drittel aus den USA, Europa sowie den übrigen Ländern einschließlich der Wirtschaft und privaten Spendern kommen.

Feachem machte deutlich, dass keines der reichen Länder bisher genug im weltweiten Kampf leiste. Aber auch der private Sektor habe sich bisher eher zugeknöpft gezeigt. "Bei weitem größter EinzeIspender ist bisher die Stiftung von Bill Gates mit einem Beitrag von 100 Millionen Dollar", sagte Feachem, fügte aber hinzu: "Der Global Fund ist noch nicht bekannt. Wir starten gerade unsere Öffentlichkeitsarbeit." So sei in Frankreich seit Anfang Juli eine Global-Fund-Briefmarke auf dem Markt, und in den USA werde er in Kürze TV-Spots über die Ziele und die Arbeit des Global Fund vorstellen. Mittelfristig erhofft sich der Fonds eine Zunahme der Spenden aus der Wirtschaft. Unter den Regierungen seien die USA mit 550 Millionen der größte Geldgeber. "Die USA haben damit für dieses Jahr ihren Anteil von einem Drittel erfüllt", sagte Feachem.

Quelle: KNA

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Ugandas erfolgreicher Kampf gegen Aids
70-prozentiger Rückgang der HIV-Rate in zehn Jahren
Cambridge - Im ostafrikanischen Staat Uganda hat die Aids-Kampagne offensichtlich großartig eingeschlagen: Erstmals in der traurigen Geschichte um die Immunschwächekrankheit Aids konnte das Land einen Rückgang der HIV-Positiven um 70 Prozent im Vergleich zu 1994 verzeichnen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature (http://www.nature.com).

Offensichtlich konnte Aids dadurch gebremst werden, indem das Thema öffentlich diskutiert wurde. "Die Zahl der häufig wechselnden Geschlechtspartner wurde damit massiv eingeschränkt", berichtet der Studien-Co-Autor Daniel Low-Beer von der Universität Cambridge. Die Forscher hatten tausende Schwangere sowie Angehörige der Armeen in Uganda und den Nachbarstaaten Malawi, Kenia und Simbabwe befragt und deren Gesundheitsdaten erfasst. Demnach sind heute in Uganda etwa eine halbe Mio. Menschen HIV-positiv. Vor zehn Jahren waren es noch 1,5 Millionen.

Auch andere Wissenschaftler berichten darüber, dass die Angst vor Aids das Sexualverhalten der ugandischen Erwachsenen geändert hat. Die Gefährlichkeit von Ansteckungen durch Geschlechtsverkehr ist auch in den kleinsten Dörfern öffentlich diskutiert worden. Es sei zu einer Enttabuisierung der Erkrankung gekommen. Massenmedien haben die Anti-Aids-Kampagnen mit unterstützt. Uganda ist aber, so der Bericht, eines der wenigen Länder am schwarzen Kontinent, das solche erfreulichen Statistiken aufzuweisen hat. In allen anderen Staaten sind die HIV-Raten steigend.

Die Forscher sind auch der Frage nachgegangen, warum ausgerechnet in Uganda die Kampagne so optimal funktioniert habe. Nach Ansicht von Low-Beer liegt der Erfolg darin, dass auch die kleinsten Einheiten wie Kirchengemeinden, lokale Gemeinden und Organisationen mitgemacht haben. "Zusätzlich dazu gab es fast in jeder Familie ein Todesopfer von Aids zu beklagen", so der Forscher. Dadurch wurde das Thema sehr stark personalisiert und auch enttabuisiert. Nach Ansicht des Experten sollten auch andere Länder sich am Beispiel Ugandas orientieren. Noch sei es nicht zu spät.

Quelle: pressetext.deutschland

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Kinderfreundliche AIDS-Medikamente rar
Weltweit 2,5 Mio. Kinder HIV-infiziert
Bangkok/Wien (pte, 13. Jul 2004 15:27) - Internationale Pharmakonzerne und Regierungen enttäuschen bei der
Entwicklung und Produktion von AIDS-Medikamenten und Diagnosemethoden für Kinder. Das hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen (http://www.aerzteohnegrenzen.at) bei der 15. Internationalen AIDS-Konferenz in Thailand bekannt gegeben. "Kinder, die eine AIDS-Therapie benötigen, müssen große Mengen an übelschmeckendem Sirup trinken oder große Tabletten schlucken. Und das nur, wenn sie überhaupt Glück und Zugang zu einer AIDS-Behandlung haben", führte David Wilson aus, medizinischer Koordinator der Programme von Ärzte ohne Grenzen in Thailand. "Pharmafirmen interessiert es nicht, AIDS-Medikamente für Kinder zu entwickeln, weil Kinder kein lukrativer Markt sind."

2003 waren weltweit geschätzte 2,5 Mio. Kinder mit HIV infiziert, über 700.000 Kinder unter 15 kamen zu den Neuinfizierungen hinzu, davon lebten 88,6 Prozent in Afrika südlich der Sahara. Etwa die Hälfte dieser Kinder stirbt vor dem zweiten Lebensjahr. Ärzte ohne Grenzen hat bereits 2000 mit der ARV-Behandlung von Kindern begonnen, 2004 waren fünf Prozent der Patienten Kinder. Alleine die HIV-Diagnose ist problematisch, da standardisierte Bluttests bei Kindern unter 18 Monaten nicht zuverlässig sind und die CD4-Methode ebenfalls nicht für einen Einsatz bei Kindern geeignet ist. Aber auch die tatsächliche Behandlung stellt eine erhebliche Schwierigkeit dar, weil es kaum ARV- Medikamente für Kinder gibt. Die Dosierung erfolgt meist nach Gewicht oder Körperoberfläche und muss auch ans Wachstum des Kindes angepasst werden.

In den Entwicklungsländern liegen keine standardisierten Dosierungen vor. Meistens werden schlecht schmeckende und schwer dosierbare Siruparzneien für Kinder mit einem Körpergewicht unter zehn Kilo eingesetzt. Für ältere Kinder sind diese aber wieder ungeeignet und ARV-Medikamente werden selten als gering dosierte Tabletten oder Kapseln produziert. "Wenn auf die Medikamentenproduzenten kein massiver Druck ausgeübt wird und Regierungen sich nicht dafür einsetzen, wird es Jahre dauern, bis neue Therapien erhältlich sind", erklärt Fernando Pascual, Pharmazeut von Ärzte ohne Grenzen. "Wir müssen für die Entwicklung von handhabbaren Diagnosemethoden und kinderfreundlichen Medikamenten kämpfen."

Quelle: pressetext.deutschland

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